16 Zächen - NZ "Hungrige Stühlinger"

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16 Zächen

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Zeichnung von Heiko Buntru (2012)

 
 

Die 16 Zächen, gegründet 1993

Nachdem am Schmutzige Dunschdig im Jahre 1993 der Narrenbaum wieder nur mit großer Mühe und Gefahr gestellt worden war, dachte der damalige Zunftmeister Arnfried Winterhalder laut darüber nach, eine spezielle Gruppe mit dieser Aufgabe zu betrauen. Diese Idee fiel bei Florian Kemmerich auf fruchtbaren Boden und er bot sich an junge Männer zu organisieren, die diese Aufgabe übernehmen. Aus diesem Grunde hat er am 16. April 1993 ins Gasthaus Drechsler eingeladen. Zusammen mit dem Zunftmeister hat er die Idee einer „Baumstellergruppe" vorgestellt. Es wurde an diesem Abend viele Ideen geboren und Vorschläge gemacht. Die Runde einigte sich auf den Namen „16 Zäche" mit der Kleidung der Zimmerleute. Als Leiter der Gruppe wurde Florian Kemmerich gewählt, seine Stellvertreter waren Rupert Harrer und Martin Koch. Zur nächsten Besprechung trafen sich die „16 Zäche" bereits wieder am 14. Mai 93 um die Details der neuen Gruppe zu besprechen.

Gründungsmitglieder waren Florian Kemmerich,Martin Koch, Joachim Schwilski, Christoph Mäntele, Thomas  Rees, Martin Schaaf, Udo Lasarzick,  Joachim und Alex Vanselow, Matthias Härtenstein, Thomas Duttlinger, Oliver  Stoll, Georg Eisele, Rupert Harrer, Chris  Kübel.

Unser »Abzäche« (Abzeichen) ist ein runder Holzorden, der die Farben der Narrenzunft trägt und den zu stellenden Narrenbaum symbolisiert.
Bei der Namensgebung wurde ein  Bezug zu den Hörnern geschaffen. Bei spielsweise »Oberhorn« (1. Vorsitzender), »Vizehorn« (Stellvertreter), »Blauhorn«, »Zausehorn«...
Eines der lebenswichtigen Utensilien  ist das Horn, ein ausgehöhltes Kuhhorn,  welches mittels eines Bariton-Mund stückes zu einem Blasinstrument wird  und einen röhrenden Ton von sich gibt.  Des Weiteren dient dieses Hörn auch als  Trinkgefäß, zu dem es durch einen Ver schlußstopfen umfunktioniert wird.
Zwischenzeitlich ist aus den 16 Zäche eine feste Institution der Stühlinger Fastnacht geworden, die bereits die Volljährigkeit erlangt hat.

Neben dem Stellen des Narrenbaums kamen im Laufe der Jahre verschiedene weitere Aktivitäten dazu: Der Auftritt bei den Bunten Abenden gehört genauso zum Programm wie die traditionelle Zächebar, die am Fasnetsmendig nach dem Umzug zum Verweilen einlädt. Beim Kehrausball am Fasnetzischdig wird traditionell der Narrenbaum verlost. Der durch den Verkauf der Lose erwirtschaftete Ertrag wird jedes Jahr einer anderen örtlichen sozialen oder kulturellen Vereinigung gespendet.

Auch das in Stühlingen bereits fast in Vergessenheit geratene Fasnetsfuer am alten Fasnetsamschdig wurde durch die 16 Zäche wieder ins Leben gerufen. Seit 2006 wird es nach Einbruch der Dunkelheit auf der Geissenweid hinter dem Stühlinger Friedhof abgebrannt.

 
 
 
 
 
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