die Hansele - NZ "Hungrige Stühlinger"

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die Hansele

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Vom Lumpe-Hansele zum Plätzle-Häs mit Holzmaske

1950 wurden die ersten Lumpenhansele in der alten Turnhalle von Hand genäht  Für die Lumpenhansele zeichnete Berthold Winterhalder verantwortlich. Dieses Häs bestand aus Streifen alter Stoffe. Masken waren noch keine vorhanden und die Saublodere war an einem Haselnußstecken befestigt. Berthold Winterhalder übte auch einen Hansele ein, der leider in Vergessenheit geraten ist. Am Schmutzige Dunschdig 1951 stiegen Leo Utz und Berthold Winterhalder mit einem Lumpenhäs aus dem Keller des Gasthauses Rebstock empor als Zeichen, daß die Fasnacht wieder auferstanden erstanden ist. Im Jahre 1954 wurden auf Rechnung der Gemeinde einige Holzmasken beim renommierten Elzacher Holzschnitzer Disch bestellt.

 
 
 
 

Anfang der 60er Jahre haben die Brüder Artur und Werner Würth ein neues Häs nach dem Vorbild der Narren in Elzach entworfen. In den Farben gelb, rot, schwarz, grau und grün wurde ein Filzhäs mit jeweils fünf Einschnitten in jedes Plätzle genäht. Artur Würth hat die ersten Holzmasken geschnitzt und dabei darauf geachtet, dass jede Maske ihren eigenen Gesichtsausdruck hatte. In der Hand hat der Hansele einen Geiselzopf mit einer Saublodere. Dazu getragen werden weiße Handschuhe, ein weißer Rollkragenpulli und dunkle, feste Schuhe.

 
 
 

Die Farbfolge der Plätzle ist in horizontaler als auch vertikaler Richtung festgelegt und muß beim Aufnähen beachtet werden. Für einen Hansele bis Größe 50 wer 500 Plätzle benötigt. Für das Maskentuch sind sowohl ein Klettenband und weitere 80 Plätzle erforderlich.

 
 
 

Diese Hauptfigur der Stühlinger Fasnacht hat sich bis heute unverändert erhalten.

 
 
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